
Prinz Philipp will nicht mehr länger nach der Pfeife anderer - vor allem der seiner sehr dominanten Mutter - tanzen und beschließt aus einer Laune heraus, die eher unansehliche, stumme und sich irgendwie "anders" verhaltende Yvonne zu heiraten. Dies tut er allerdings nur, um die Eltern und die höfische Gesellschaft zu provozieren, jedoch nicht aus Liebe. Um einen Skandal zu vermeiden, stimmen die Eltern widerwillig seiner Entscheidung zu. Yvonne wirkt in dieser egozentrischen Welt des Hofes wie ein Fremdkörper, gleichzeitig enthüllen sich durch ihre Abnormität - gleichsam wie in einem Speigel - die Schwächen und Unzulänglichekeiten der königlichen Familie und der Hofgesellschaft. Somit irritiert Yvonne, bringt erstarrte Verhaltensmuster ins Wanken, lässt unterschwellige Konflikte und längst vergangene und scheinbar vergessene Schandtaten der "feinen Herrschaften" wieder zum Vorschein kommen.
Alle Versuche Yvonne umzuerziehen scheitern. Durch ihre bloße Anwesenheit wird sie für alle zum "Gewissensbiss" und schließlich entsteht ein teuflischer Plan...
Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Freuen kann man sich auf eine äußerst groteske Handlung, kuriose Gestalten und Verhaltensweisen, die vielleicht aber nicht grundsätzlich von unserem Leben so weit entfernt sind.
Christiane Schulte-Niehus (Spielleiterin der Oberstufen-Theater AG der Holstenschule)
Montag, 26.6. 2006
Premiere in der Aula der Holstenschule Neumünster, 19.00Uhr
Mittwoch, 28.6. 2006>
2. Aufführung in der Stadthalle Neumünster, 19.00Uhr
Donnerstag, 29.6. 2006
3. Aufführung in der Aula der Holstenschule Neumünster, 19.00Uhr
Freitag, 30.6. 2006
4. Aufführung in der Aula der Holstenschule Neumünster, 20.00Uhr
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